Gemeindekonzeption
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Räume im Gemeindezentrum
 
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Konzeption der Gemeindearbeit
Die Luthergemeinde besteht seit der Einweihung der alten Lutherkirche am 10. September 1893.

Von Anfang an war es das Selbstverständnis der Gemeinde, Kirche im und für das Stadtviertel um die Lutherkirche zu sein.

Der erste Pfarrer der Gemeinde, Karl August Seth Cordes baute die Gemeindearbeit nach einem damals neu entwickelten Konzept auf.
Dieses Konzept war, wie wir heute sagen würden, zielgruppenorientiert. Es bildeten sich in der Gemeinde verschiedene Vereine und Verbände: So gab es zum Beispiel den Kirchenchorverein, den Vorläufer der heutigen Lutherkantorei, den Frauenverband, den Jungfrauenverein als Angebot für weibliche Jugendliche, den Hausväterverband, der sich unter anderem auch um die sozialen Belange der Familien in der neu entstehenden Gemeinde kümmerte, und von Anfang an gab es auch schon einen Kindergarten.

Neben der Lutherkirche, dem Zentrum des gottesdienstlichen Lebens, war seit 1896 das Gemeindehaus im Musikantenweg der Ort, an dem die Gemeindegruppen zusammenkamen und sich ein aktives Gruppenleben entfalten konnte. Im Zweiten Weltkrieg wurden das Gemeindehaus im Musikantenweg schwer beschädigt und die Lutherkirche durch Brandbomben zerstört. Das Gemeindehaus wurde 1950 wiederhergestellt, die Lutherkirche wurde von 1954 bis 1955 im Baustil der 1950er Jahre wiederaufgebaut. Die Gestaltung der Kirchenfenster übernahm Georg Meistermann, damals Professor im Städelschen Kunstinstitut. Das Gemeindehaus wurde Ende der 1970er Jahre durch einen Neubau ersetzt, der 1980 eingeweiht werden konnte.

In den Jahren 2002 bis 2004 wurde die Lutherkirche zu einem Gemeindezentrum umgebaut und das Gemeindehaus im Musikantenweg wurde vom Evangelischen Regionalverband an die Frankfurter Werkgemeinschaft abgegeben. Im neuen Gemeindezentrum Lutherkirche befinden sich nun „Gotteshaus“ und „Gemeindehaus“ an einem Ort, gleichsam unter einem Dach. Auch der benachbarte Lutherkindergarten ist in das neue Gesamtkonzept integriert worden.

Beim Umbau war es eines der zentralen Anliegen, Transparenz herzustellen. Dies wurde umgesetzt durch die Glasfassaden der beiden neuen Anbauten rechts und links vom Kirchturm, durch ein neues Portal, die Glaswand zwischen Foyer und Kirchenraum und die Glasfassaden zum Kindergartenhof hin.

Transparenz herzustellen und Offenheit zu signalisieren war nicht nur das Leitmotiv beim Kirchenumbau, sondern auch für die hier vorliegende Konzeption der Gemeindearbeit.

Die Entstehung des neuen Gemeindezentrums war für den Kirchenvorstand der Anlass, in Zusammenarbeit mit hauptamtlich in der Luthergemeinde tätigen Frauen und Männern eine Konzeption für die Gemeindearbeit im neuen Gemeindezentrum zu formulieren. Begleitet und unterstützt wurde die Konzeptionsgruppe durch ein Team der Gemeindeberatung der EKHN.
 
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