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| | | Stiften tut gut > Ausstellung | | | | | Stiften tut gut | Gemeindearbeit sichern und fördern
Die Evangelische Luthergemeinde in Frankfurt-Bornheim ist stiften gegangen. Nach einer Erbschaft hat der Kirchenvorstand die Gründung einer Lutherkirchenstiftung beschlossen, die inzwischen auch von der Kirchenleitung genehmigt und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt worden ist. Vorsitzender des Kuratoriums ist Werner Bork, Mitglied des Kirchenvorstands der Luthergemeinde und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Frankfurt am Main.
Ziel der mit einem Startkapital von 250.000 Euro ausgestatteten kirchlichen Stiftung ist es, Gemeindearbeit auch in Zeiten knapper Kassen und enger Personalausstattung langfristig zu sichern. So soll besonders die Kinder- und Jugendarbeit auch nach dem Wegfall einer eigenen Gemeindepädagogenstelle fortgesetzt werden. Wegen der Sparmaßnahmen der Landeskirche wird es künftig nur noch eine gemeinsame Gemeindepädagogenstelle für die Luthergemeinde und drei weitere evangelische Kirchengemeinden in den Nachbarstadtteilen geben.
Daneben soll das Konzept einer offenen und dem Stadtteil zugewandten Kirche gesichert und die vielfältigen kulturellen Aktivitäten der Gemeinde gefördert werden. Dazu gehören etwa Lesungen, wie sie mit einer Reihe von Auftritten der Schriftsteller Wolf Kunik, Ines Thorn und Jan Seghers (Matthias Altenburg) stattgefunden haben, oder die Beteiligung am Tag des offenen Denkmals am 9. September mit Kirchenführungen und Kirchturmsbesteigungen. Auch der Erhalt der künstlerisch wertvollen Meistermann-Fenster in der Kirche soll mit Hilfe der Stiftung langfristig gesichert werden.
Eine weitere Aufgabe, die sich das vom Kirchenvorstand gewählte fünfköpfige Stiftungskuratorium vorgenommen hat, ist, die Neugestaltung des Martin-Luther-Platzes vor dem Eingang der Kirche zu unterstützen. Dort sind zwar inzwischen die wilden Parkplätze verschwunden, doch soll der Platz nach den Plänen des Ortsbeirats noch ansprechender gestaltet und unter anderem mit Grünpflanzung und Sitzbänken versehen werden.
Die Unterstützung von Diakonischer Arbeit, Projekten in Senioren-, Erwachsenen- und musikalischer Arbeit, Fortbildung der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter und weiteren Projekten im Gemeindezentrum Lutherkirche gehören ebenfalls zu den in der Satzung verankerten Stiftungszwecken.
Die Lutherkirchenstiftung unterliegt der Kirchenaufsicht, Spendenbescheinigungen kann die Luthergemeinde ausstellen. Da das Kapital nach dem Stiftungsrecht nicht angetastet werden darf, wird die Stiftung erst nach einem Jahr, also Anfang 2008, über die ersten Zinseinnahmen verfügen können, die für die genannten satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Zur Finanzierung der laufenden Stiftungsarbeit wird sie sich aber um Spenden bemühen. Auch Zustiftungen sind erwünscht.
Als erstes Projekt organisierte die Lutherkirchenstiftung die Ausstellung Stiften tut gut in den Räumen der Lutherkirche. Die Ausstellung der Landeskirche über Geschichte und Tätigkeit kirchlicher Stiftungen in Hessen informierte auch über die Lutherkirchenstiftung. Die Ausstellung fand vom 11. Mai bis 31. Mai 2007 statt.
Kontakt: Lutherkirchenstiftung Frankfurt, c/o Luthergemeinde,
Martin-Luther-Platz 1, 60316 Frankfurt am Main,
Telefon: 069 / 43 43 52, Fax: 069 / 49 30 829.
E-Mail: kontakt[(AT)]luthergemeinde-ffm.de,
Statt [(AT)] bitte @ einfügen!
Homepage: www.luthergemeinde-ffm.de .
Kuratoriumsvorsitzender Werner Bork, Telefon 069 / 21 23 77 45 | | |
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